Welche Angebote zum Erfolg führten, sehen Sie hier:
Premiere Angebotswerbung
Die Ausgangslage:
Premiere war 2002 fast insolvent. Dann kam Georg Kofler, ein neuer Investor und der eiserne Wille, das Ruder herumzureißen. Es fehlten nur zahlende Kunden. Dr. Kofler engagierte uns als Leadagentur für Deutschland und Österreich. Unsere Aufgabe beschrieb er mit zwei Worten: Abonnenten gewinnen.
Unsere Strategie:
Wir analysierten mit Rheingold, dem Institut für qualitative Marktforschung, warum Zuschauer Premiere abonnieren – und warum nicht. Welches Angebot ist am besten? Wir lernten, Premiere wird überwiegend von Männern genutzt, aber die Entscheidung für das Abonnement wird von Männern und Frauen getroffen. Wir brauchten ein Angebot, dass auch Frauen überzeugt. Unter dem Dach: „Abonnieren Sie eine gute Zeit“ entwickelten wir Angebote, die jedem Familienmitglied Spaß machten.
Das Ergebnis:
In 24 Monaten gewann Premiere 1,2 Mio. neue Abonnenten.

Premiere Fußball Österreich
Die Ausgangslage:
Premiere Austria kaufte exklusiv die Übertragungsrechte an der österreichischen Bundesliga. Das bedeutete: keine Fußballübertragung mehr bei den öffentlich rechtlichen Sendern. Erst waren die Verantwortlichen überglücklich, dann kam Panik auf. Was, wenn die Österreicher empört auf das „deutsche“ Premiere reagierten, die ihnen im Blitzstreich den Fußball wegnahmen?
Unsere Strategie:
Wir machten den Österreichern ein Angebot zur Güte: Wir bedienten uns des Nationalheiligtums, dem Wiener Opernball, um zu zeigen, dass die Fußballberichterstattung von Premiere in einer anderen Liga spielt.
Das Ergebnis:
Alle Erwartungen und Prognosen des Kunden Premiere Austria wurden übertroffen. Die Österreicher liebten ihre neue Fußballberichterstattung. Und abonnierten ihr Premiere Austria.

Premiere Fußball Deutschland
Die Ausgangslage:
2004 führte die ARD wieder die neu aufgemachte Sportschau ein. Unterstützt von einer großen Fernsehkampagne: „Football is coming home“. Der hohe Werbedruck zeigte Wirkung. Zum Start der neuen Bundesligarunde blieben bei Premiere die neuen Sport-Abos aus. Die Fußballfans warteten ab, was die neue Sportschau bringt.
Unsere Strategie:
Durch Befragungen lernten wir, dass Fußballfans von der neuen Sportschau, angefacht durch die Werbekampagne, die „leidenschaftlichere Berichterstattung“ erwarteten. Um dagegen zu gewinnen, brauchten wir nicht mehr Fakten - wo Premiere klar überlegen war - sondern mehr Leidenschaft. Unter dem Dach „Fußball, wir leben dich!“ ließen wir Marcel Reif als personifizierte Fußballverrücktheit antreten und Angebote für das Sportabo machen.
Das Ergebnis:
Sofortige Steigerung der Abonnentenzahlen, die am Ende des Vorjahres deutlich stiegen.


Premiere Börsengang
Die Ausgangslage:
Premiere hatte noch keinen Cent Gewinn gemacht, sollte aber an die Börse. Der Zeitplan der Investoren wollte es so. Nach fast zwanzig gescheiterten oder abgesagten Börsengängen in Reihe bestand unsere Aufgabe darin, Premiere trotz allem erfolgreich an die Börse zu bringen.
Unsere Strategie:
Statt des üblichen Finanzkauderwelsches sprachen wir Klartext. Unser Angebot lautete: „Premiere heißt Erster sein“. Vier Worte beschrieben ein ganzes Konzept. Pioniere machen Dinge als erste. Sie betreten Neuland. Müssen mit anderen Maßstäben gemessen werden. Premiere war ein solcher Pionier. Ein Pionier der Medienbranche, der mutig in die Zukunft schritt. All das klang in unserer Aussage mit „Premiere heißt Erster sein“.
Das Ergebnis:
Der erfolgreichste Börsengang eines deutschen Medienunternehmens aller Zeiten.




